Bouleplatzbau
Der Landesverband Baden-Württemberg stellte uns freundlicherweise diese Information zur Verfügung.
Platzbau
Wer später einen gut bespielbaren Bouleplatz haben möchte,
sollte beim Anlegen nicht nur darauf achten, dass der Schichtenaufbau
annähernd eingehalten wird, sondern auch darauf, dass der frisch
angelegte Platz möglichst nicht sofort bespielt wird. Besser
ist, den Platz noch ca. 14 Tage lang liegen zu lassen, täglich
zu wässern und noch mehrmals zu plätteln. Ganz wichtig
ist das Wässern, damit sich die Schichten gut miteinander verbinden
und somit auch jede einzelne Schicht gut verdichtet wird. Bis Ihr
Platz dann wirklich fest und relativ hart geworden ist, vergeht
schon noch einige Zeit. Dies wird dann Ihr regelmäßiges
Spielen und Naturregen erledigen. Ist Ihr Platz dann mal "eingespielt",
bedarf er im Prinzip keiner Pflege mehr.
Unterschiedliche Plätze Wenn sie aufgrund der Größe
Ihrer späteren Bouleanlage die Möglichkeit haben, legen
Sie ruhig verschiedene Terrains an. Gemeint ist damit, dass Sie
z.B. die oberste Auflage variieren können: Körnung und
Menge des Splits oder Kieselsteinchen. Und bauen Sie ruhig Unebenheiten,
Wellen, leichtes Gefälle mit ein, damit Sie für Trainingszwecke
unterschiedliche Terrains haben, die auch unterschiedlich anspruchsvoll
zu spielen sind. Denn Sie werden sich wundern, wenn Sie mal bei
anderen Clubs spielen, auf welch' verschiedenartige Terrains Sie
dann stoßen werden. Die Spanne reicht von topfebenen Plätzen
bis hin zu Plätzen, wo mitten in den Plätzen dickste Steine,
heraus stehende Wurzeln,
Gulli-Deckel oder sonstige Hindernisse und Behinderungen den Lauf
Ihrer Kugel beeinflussen können.
Tennisplätze Tennisplätze (Rotascheplätze), die nicht
mehr genutzt werden (können), eignen sich hervorragend, denn
es reicht, wenn Sie nur noch als Auflage eine hauchdünne Schicht
feinkörnigen Splits darauf verteilen. Fertig. Die Farbe des
Untergrundes spielt nun wirklich keine Rolle, aber der
Untergrund und Aufbau eines Tennisplatzes mit seiner Drainage ist
ideal.